BARF- Biologisches, artgerechtes, rohes Futter

Als wir vor vielen Jahren anfingen, uns näher mit dem Thema Hundeernährung zu befassen, staunten wir nicht schlecht, wie viele gefährliche Konservierungsstoffe ( BHA, BHT, Ethoxyquin, etc.), Fleischabfälle unbekannter Herkunft (z.B. eingeschläferte Hunde und Katzen inklusive Flohhalsbändern, Versuchslabortiere, Kadaver, Schnäbel, Federn, Kot, etc.) schimmeliges, verfaultes Getreide und verdorbene Gemüseabfälle aus der Nahrungsmittelindustrie (sämtliche große Futtermittelhersteller sind Tochterfirmen von Nahrungsmittelkonzernen), selbst in teurem Hundefertigfutter enthalten sind.

Verantwortungsvolle Tierärzte und Züchter sind sich mittlerweile einig, dass diese Fehlernährung Hauptverursacher vieler Krankheiten ist. Zu nennen wären da Krebs, Haut-, -Zahnprobleme, Funktionsstörungen der Schilddrüse, Muskel-, -Gelenksprobleme, Autoimmun-, -Pigment- und Fruchtbarkeitsstörungen, sowie noch einige mehr.

Hills, von gewinnorientierten Veterinären empfohlen, enthält laut eigener Deklaration BHT, BHA und Propylgalat. Ein Hund von 20 Kg nimmt so innerhalb eines Jahres allein 12 Kg dieser Konservierungsstoffe auf. Propylgalat zum Beispiel, führt bei Säuglingen zu Blausucht, schädigt die Immunabwehr, löst Allergien aus und darf seit langem in Babynahrung nicht mehr eingesetzt werden.

Getreide, im Fertigfutter als billiger Hauptbestandteil enthalten, ist für Hunde keine artgerechtes Futter. In den vielen Jahren der Domestikation hat sich der Verdauungstrakt des Hundes im Vergleich zu dem des Wolfes nicht verändert. Kein Wolf würde Getreide fressen, er ist, wie der Hund, ein Carnivore, ein Fleischfresser. Getreide verschlackt den Darm und ist krebsverursachend.

 

Hier ein Überblick über die Ernährung, die wir und bereits viele verantwortungsvolle Hundebesitzer als ideal und artgerecht erachten. Alle Zutaten werden roh verfüttert.

- Muskelfleisch vom Rind und Lamm 

- Fisch

- Knochen vom Rind und Lamm, als wichtigste Kalziumquelle, gerade im Wachstum!

- Innereien wie Pansen, Blättermagen, Herz. Leber und Nieren max. 1mal pro Woche

- Geflügel ( Hälse und Flügel ) 

- Rohes, nicht blähendes Gemüse ausgenommen Nachtschattengewächse

- Frisches, geriebenes Obst und Trockenfrüchte ( ungeschwefelt )

- Kräuter, wie Petersilie, Löwenzahn, Knoblauch etc., beugen Wurmbefall vor

- hochwertige Öle, natürliche Zusätze

- einmal pro Woche ein bis zwei Eier von eigenen Hühnern

 

 

 

Vorteile dieses artgerechten Futters :

- Gute Gesundheit mit Wohlbefinden und starkem Immunsystem

- Kein Zahnstein oder übler Mundgeruch

- Kaum Parasitenbefall ( regelmäßige Kotuntersuchung!!! )

- Glänzendes, wohlriechendes Haarkleid mit verkürztem Fellwechsel

 

Seit einiger Zeit ist BARF in Mode gekommen, viele Züchter werben mittlerweile damit. Das ist ein erfreulicher „Trend“, der unseren Hunden zugute kommt, wenn es richtig gemacht wird.

BARF bedeutet jedoch nicht, dem Hund hin und wieder einen Knochen hinzuwerfen oder nebenbei auch mal Fleisch , Obst oder Joghurt zu verfüttern, sondern ihn völlig bewusst gut zu ernähren, und nicht aus Modegründen alles anzubieten, eine Portion BARF und eine Portion Fertigfutter, was den Darm der Hunde stärkstens strapaziert.

 

Unsere Hunde fressen ihr Futter mit Appetit, erhalten alle lebenswichtigen Vitamine, Enzyme, Aminosäuren und Mineralstoffe aus L E B E N S !! mitteln. Sie bekommen keine TOT-gekochte Einheitspampe vorgesetzt. 

Besonderer Dank geht an meine gute Bekannte Gabriele Bublies- Leifert, die mich auf den richtigen Weg gebracht hat, und die vielen Besitzer unserer Hunde, die ebenfalls BARfen. 

Interessante Seiten zu diesem Thema:

- http://surf.agri.ch/dierauer

- www.barfers.de

- www.meinhund.ch

- http://www.wdr.de/tv/service/tiere/inhalt/20020310/b_2.phtml